Kultur, Gesellschaft, Gedanken.

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Ruth-Janessa Funk

Ruth-Janessa Funk has 53 articles published.

Instagram Face: Die Ästhetik der Unlesbarkeit

in CULTURE & PEOPLE/Essay/Kommentar by
Collage aus Frauen- und Männerporträts mit unterschiedlichen Gesichtszügen und Hauttönen, die durch eine ähnlich makellose, optimierte Ästhetik fast austauschbar wirken. Das Motiv visualisiert das sogenannte Instagram Face.

Zu meinem Wochenende gehört auch der „Weekend Essay” des „New Yorker”. Ich mag diese Art von Texten, und diesmal war es ein Essay über Schönheitswahn und Schönheitsoperationen in den USA mit dem Titel „Our Plastic-Surgery Nightmare”. Die Autorin Jia Tolentino, die vor sieben Jahren den Begriff „Instagram Face” geprägt hat, beschreibt, wie kosmetische Eingriffe immer…

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Jaume Plensa im Museum Küppersmühle: Schönheit als Behauptung

in Kommentar/Kunst by

Man betritt diese Ausstellung nicht mit dem Gefühl, einer leisen Kunst zu begegnen. Man betritt sie wie einen Raum, der einen bereits erwartet hat: monumental, ruhig, beinahe feierlich. Jaume Plensa zeigt im Museum Küppersmühle in Duisburg eine große Werkschau unter dem Titel „Invisible“, die als bislang umfassendste museale Einzelausstellung des Künstlers dort angekündigt wird. Die…

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kultur*letter #25 – Offene Plätze, enge Akten

in kultur*letter/KULTUR*SALON by

Auch diese Woche kuratiere ich wieder das Beste aus Ausstellungen, Konzerten, Kino, Literatur und kulturellen Debatten für dich: passend zum Wochenende, passend zu dir. Diese Woche ist Bonnie Tyler im Alter von 75 Jahren in Portugal gestorben. Die unerwartete Nachricht rief sofort ein sehr lebendiges Bild der Sängerin in mir hervor: Meine Kinder und ich,…

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kultur*letter #24 – Was zählt, wenn nicht alles zählen kann

in kultur*letter/KULTUR*SALON by
Menschen sitzen in Liegestühlen im Open-Air-Kino.

Auch diese Woche habe ich wieder das Beste aus Ausstellungen, Theater, Literatur und kulturellen Debatten für dich kuratiert – passend zum Wochenende und zu dir. Leider kann ich nicht gleichzeitig in Berlin, Düsseldorf oder München sein. Was ich dir hier vorschlage, ist deshalb keine Liste von allem, was gerade läuft, sondern das, was ich mir…

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Der Bachmann-Preis 2026 geht an … Lena Schätte

in Kommentar/Literatur by
Wie sehen Lena Schätte auf der Bühnen mit drei Herren. Sie hält ihre Preisauszeichnungen in den Händen vor sich

Vor einer Woche habe ich über Ingeborg Bachmann und den Bachmann-Preis geschrieben. Pünktlich kam dann auch die Nachricht: Lena Schätte gewinnt den Bachmann-Preis 2026. Für mich war Lena Schätte zunächst noch eine Unbekannte. Zu Unrecht, wie ich hier später feststellte. Mit ihrem Text „Was wir tragen” setzte sie sich in einem der sichtbarsten deutschsprachigen Literaturwettbewerbe…

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kultur*letter #23: Wenn der Angriff billiger ist als das Argument

in kultur*letter/KULTUR*SALON by

Diese Woche beginne ich nicht mit Ausstellungen. Ich beginne mit einer Beobachtung, die mich seit Wochen beschäftigt und die ich nicht länger ignorieren möchte. Draußen sind es mittlerweile 37 Grad. Ich sitze mit drei Ventilatoren und versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das gelingt mir mit dem Wetter besser als mit dem Blick auf das,…

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Kusama: Eine Reise in die Unendlichkeit

in Kommentar/Kunst by
Wir sehen ein Außenplat der Ausstellung Yayoi Kusama an eine Hausmauer.

Seit Ostern versuche ich, Karten für die Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig zu bekommen. Jede Woche sind neue Zeitfenster ausverkauft, kaum dass sie freigeschaltet sind. Am 24. Juni stehe ich endlich davor, Slot 11 Uhr, draußen über dreißig Grad, drinnen angenehm kühl. Die Eingangshalle ist fast leer. Wer einen Zeitslot gebucht hat, kommt mit dem QR…

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Ingeborg Bachmann zum 100. Geburtstag

in CULTURE & PEOPLE/Essay by

Mir war Ingeborg Bachmann lange nur als Name bekannt. Genauer gesagt als der Name eines Literaturpreises aus Klagenfurt, der seit 1977 zu den wichtigsten im deutschsprachigen Raum zählt. Das ändere ich aber heute mit diesem Essay. Ihr 100. Geburtstag ist ein passender Anlass dafür. Allerdings interessiert mich mehr als jede Würdigung: Was hat es diese…

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James Turrells 100. Skyspace im ARoS Aarhus

in Kommentar/KULTUR*SALON/Kunst by
Ein Einblick in die Ausstellung "The Dome" in Dänemark von James Turrell

Es gibt Kunstwerke, die man anschaut. Und es gibt Kunstwerke, die zurückschauen. James Turrell gehört zur zweiten Kategorie und er tut es mit einem Material, das sich nicht greifen lässt: Licht. Ich bin ihm 2015 zum ersten Mal in Berlin begegnet, in der Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs. Einer der berühmtesten Friedhöfe der Stadt – hier…

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