Hallo, mein Name ist Ruth-Janessa Funk und ich bin die Autorin hinter dem Circus Magazine.

Ich schreibe, weil mich Kultur, Gesellschaft und die stillen Verschiebungen zwischen beiden schon immer sehr bewegt haben. Mich interessiert nicht nur, was sichtbar ist, sondern auch, was unter der Oberfläche arbeitet: Welche Bilder prägen uns? Welche Routinen schleifen sich ein? Welche Lücken bleiben? Welche Erzählungen?
Circus Magazine ist für mich ein Raum, in dem ich solche Zusammenhänge sichtbar mache – ruhig, präzise und mit einer eigenen Haltung.
Mein Weg zu diesem Schreiben war alles andere als geradlinig. Ich komme aus einer ästhetisch geprägten Welt zwischen Architektur, Mode, Kultur und Gestaltung. Ich habe Modedesign, Betriebswirtschaft und später Philosophie studiert, für Kosmetikmarken gearbeitet, eigene Mode-Labels und Medien gegründet, Magazine aufgebaut, wieder verloren, neu begonnen und über viele Jahre gelernt, dass Ideen nicht nur gut sein müssen, sondern auch geschützt und getragen werden wollen.
„Ich schreibe, um Komplexität lesbar zu machen und um die Lücken sichtbar zu halten, die unsere Gegenwart oft übersieht.“
Diese Erfahrungen prägen meinen Blick bis heute. Ich schreibe aufmerksam, suchend und mit dem Wunsch, Dinge nicht nur zu benennen, sondern zu verstehen. Besonders interessieren mich dabei kulturelle Entwicklungen, gesellschaftliche Muster, ästhetische Fragen und jene Themen, die im öffentlichen Gespräch leicht übersehen werden. Wer wird gesehen? Wer wird übersehen? Welche Bilder von Leben, Arbeit, Alter, Kultur und Weiblichkeit prägen uns – und welche fehlen noch?
Circus Magazine ist für mich deshalb kein bloßer Blog, sondern ein kuratierter Denk- und Resonanzraum. Hier sammle ich Beobachtungen, Texte und Perspektiven, die dabei helfen sollen, die Gegenwart lesbarer zu machen. Ich schreibe für neugierige Menschen, die gern mitdenken und sich nicht nur konsumierend, sondern auch reflektierend mit Kultur und Gesellschaft auseinandersetzen möchten.