kultur*letter #36

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Herzlich willkommen zurück, liebe kultur*Freundinnen und *Freunde!

Morgen wäre Natalie Clifford Barney (1876–1972) 150 Jahre alt geworden. Mehr als sechzig Jahre lang öffnete die Amerikanerin freitags ihren Salon in der Pariser Rue Jacob 20, in dem sich Schriftstellerinnen, Malerinnen und ihre Freundinnen trafen. Sie schuf sich einen Raum, weil es einen solchen Ort für Frauen wie sie sonst nicht gab. Aus dieser Idee heraus sind auch Kultur*Salon und der kultur*letter entstanden: Kultur lesen, hören und anschauen und dann gemeinsam darüber reden. Happy Birthday, liebe Natalie!

Natalie Clifford Barney im Pelzcape, gemalt von ihrer Mutter Alice Pike Barney, um 1896 (laut Smithsonian um 1905), Smithsonian American Art Museum. Quelle: Wikimedia Commons

In der vergangenen Woche hat mich eine Nachricht betroffen gemacht: Alice Schwarzer stellt die „Emma“ ein. Nach fast 50 Jahren und 398 Ausgaben erscheint am 8. Dezember die letzte Ausgabe. Am Geld liege es nicht, sagt Schwarzer. Zwar sinke die Auflage, aber die Einnahmen deckten noch immer die Ausgaben und es gebe ein Polster. „Nein, wir gehen, weil wir meinen: Es reicht.“ Trotzdem kann ich mir vorstellen, wie schwer so ein Schritt fällt. Ich bin ein großer Fan von Alice Schwarzer und habe tiefsten Respekt vor dieser Frau. Gerade als Journalistin ist sie für mich ein absolutes Role Model.

Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete die ARD 2022 Alice Schwarzer eine Filmbiografie (Biopic) in zwei Teilen: „Alice“ mit Nina Gummich in der Titelrolle. Der Zweiteiler erzählt vor allem von den 1960er- und 1970er-Jahren und Schwarzer‘ Werdegang von der jungen Journalistin zur feministischen Ikone. Ich mochte diesen Zweiteiler sehr. Er zeigt die Möglichkeit einer Biografie: dass eine junge Frau sich weigern kann, die ihr zugedachte Rolle anzunehmen, und daraus eine öffentliche Stimme macht. Genau diese Verknüpfung von Verletzlichkeit, Wut, Mut und politischem Handeln traf einen empfindlichen Nerv. Alice Schwarzer polarisiert, weil sie drei Rollen zugleich verkörpert: eine historische Pionierin, eine öffentliche Kämpferin und eine Person, die feministische Deutungshoheit über Jahrzehnte hinweg stark personalisiert hat. Genau daraus entsteht die Spannung: Viele verdanken ihr eine politische Sprache. Andere werfen ihr vor, den Feminismus zu lange für sich allein beansprucht und andere Stimmen ausgegrenzt zu haben – etwa mit ihren Positionen zu Kopftuch, Prostitution und Transidentität.

Das November/Dezember-Heft ist seit dem 27. Oktober am Kiosk erhältlich. Es ist die vorletzte Ausgabe.

Ich erinnere mich auch noch sehr gut an das Gespräch mit Romy Schneider, das ich im Original auf YouTube gesehen habe. Am 17. Dezember 1976 kam die Schauspielerin in die Kölner Redaktion, wenige Wochen bevor die erste „Emma“ erschien. Eine Nacht lang haben die beiden geredet, über Selbstzweifel, über Wut und über Männer. Das ist für mich hohe Journalistenkunst: zuhören, bis jemand etwas sagt, das er noch niemandem gesagt hat.

In dieser Woche haben gefühlt alle über einen anderen dokumentarischen Film gesprochen, den wir ihn in Deutschland erst ab dem 3. Dezember im Kino sehen können: „You Can See Everything“ von Nathan Fielder und Lance Oppenheim. Der Film ist eine Metadokumentation über Elizabeth Holmes, eine ehemalige US-amerikanische Biotechnologie-Unternehmerin, die wegen Anlagebetrugs verurteilt wurde (Gründerin von Theranos). Die beiden Filmemacher haben Holmes 34 Tage vor ihrem Haftantritt im Jahr 2023 begleitet und mit ihr, ihrem Partner Billy Evans und ihren Kindern in einem angemieteten Strandhaus in Del Mar gedreht. Der Film hört aber nicht mit dem Haftantritt auf. Danach begleitet Fielder ihren Partner bei der Gründung einer neuen Firma. Entstanden ist ein fast dreistündiger Dokumentarfilm, den der Guardian wie einen Thriller inszeniert findet.

Meiner Meinung nach ist der Film derzeit nicht deshalb Gesprächsstoff, weil er neue Enthüllungen über Elizabeth Holmes liefert, sondern weil er die Frage aufwirft, ob man einer Person, die systematisch getäuscht hat, überhaupt noch trauen kann – und ob ein Dokumentarfilm überhaupt noch „Wahrheit“ zeigen kann. Der Titel ist doppeldeutig: Man „sieht alles“, aber gerade deshalb weiß man nie sicher, was man sieht. NPR beschreibt den Film als „destabilisierend“: Eine Träne erscheint auf Kommando, eine Geste wirkt authentisch, bis die Kamera die Inszenierung sichtbar macht.
In Deutschland startet der Film am 3. Dezember 2026 in den Kinos.

So viel zum Rückblick. Nun folgt der Ausblick auf das Kulturprogramm der kommenden Tage. Los geht’s.


Ausstellungen: Wer zeigt wen?

Anselm Kiefer Pavillon Museum Würth 2, Künzelsau, Photo: Simon Menges

Wie viel Raum braucht ein Bild, damit wir es wirklich „sehen“ können? In Künzelsau gibt es darauf seit Mitte Oktober eine sehr konkrete Antwort. David Chipperfield und sein Architekturbüro haben für das Museum Würth 2 einen Pavillon gebaut – für ein einziges Gemälde: „Schwarze Flocken“ von Anselm Kiefer aus dem Jahr 2007, das eine Breite von elf Metern und eine Höhe von gut sieben Metern misst. Der Titel des Bildes stammt aus einem Gedicht von Paul Celan. Bisher war das Bild für das Museum zu groß, weshalb es erst jetzt zum ersten Mal öffentlich zu sehen ist. Der Bau folgt genau den Vorgaben Kiefers: Außen Beton und Ziegel, innen Lehmputz, darüber ein offenes Holzdach mit Oberlichtern. Eine Klimaanlage gibt es nicht. Stattdessen wechselt das Licht mit der Tageszeit. Laut dem Architekturbüro soll dies „das Sehen verlangsamen“.
Anselm Kiefer Pavillon,
Würth Skulpturengarten, Künzelsau,
geöffnet seit 13. Oktober 2026.

Wer dafür nach Hohenlohe fährt, sollte einen ganzen Tag einplanen. Denn in Schwäbisch Hall zeigt die Kunsthalle Würth seit ihrer Wiedereröffnung die Ausstellung „Anselm Kiefer: Alles, was der Fall ist“ mit mehr als 70 Werken aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Erst ein ganzes Haus voller Kiefer, dann ein Haus für ein einziges Bild. Ich glaube, erst in dieser Reihenfolge zeigt sich, was der Pavillon kann, weil man den Unterschied dann am eigenen Leib erlebt.
Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall,
16. Oktober 2026 bis 3. Oktober 2027,
täglich 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Angelika Kauffmann: Ohnmacht der Julia, Gattin des Pompeius, als sie dessen blutbefleckte Tunika erkennt, um 1785
28,3 × 36,3 cm, Feder und Pinsel in Schwarz, Spuren von schwarzer Kreide (ALBERTINA, Wien)

Eine weitere, sehr sehenswerte Ausstellung wird heute in der Albertina in Wien eröffnet. Sie wirft einen Blick auf die Repräsentation von Frauen in der Kunst. Unter dem Titel „Her Story“ werden Künstlerinnen aus fünf Jahrhunderten präsentiert, von frühen Kupferstecherinnen und Verlegerinnen bis zu zeitgenössischen Künstlerinnen. Dafür hat das Museum zwei Jahre lang seine eigenen Depots nach Werken von Frauen durchsucht. Die Frage bleibt: Reicht es, die Werke aus dem Depot zu holen? Oder müsste sich die Geschichte ändern, die die Sammlung über sich selbst erzählt?
Her Story. Künstlerinnen der ALBERTINA,
Albertina, Wien,
30. Oktober 2026 bis 14. Februar 2027.

………….

Wie leicht eine Frau hinter ihrem eigenen Bild verschwindet, zeigt ab morgen das Museum Ludwig. Kiki de Montparnasse hieß eigentlich Alice Prin.Sie war Sängerin, Schauspielerin und Malerin. Berühmt wurde jedoch ihr Rücken. Man Ray fotografierte sie 1924 von hinten und setzte in der Dunkelkammer die Schalllöcher einer Geige auf ihre Haut. Eine andere Fassung dieses Motivs wurde im Jahr 2022 zur teuersten je versteigerten Fotografie. In Köln hängt zwar nur ein späterer, von Man Ray signierter Abzug, doch die Ausstellung fragt, wie das Bild entstand und was danach aus ihm wurde. Wer ohnehin für „Along the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne“ nach Köln fährt, kann beides verbinden.
Man Ray: Kiki,
Museum Ludwig, Köln,
31. Oktober 2026 bis 13. Juni 2027


Kino: Wenn die Masken fallen

Halloween ist die Nacht, in der die Grenzen durchlässig werden: zwischen Leben und Tod, zwischen Fassade und Abgrund sowie zwischen dem, was wir zeigen, und dem, was wir verdrängen. Passend dazu habe ich drei Kinotipps ausgewählt: keine klassischen Gruselfilme, sondern als Geschichten, in denen das Unheimliche nicht von außen kommt, sondern aus den Figuren selbst. Ob historischer Horror, existenzielle Angst oder schwarzer Humor: Alle drei Filme stellen die Frage, was passiert, wenn die Maske fällt.

Halloween-Collage aus den drei Kinoplakaten, erstellt mit ChatGPT

Ulrike Ottinger hat mit „Die Blutgräfin“ eine queere Vampirkomödie in Wien gedreht. Elfriede Jelinek hat am Drehbuch mitgearbeitet. In den Hauptrollen sind Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Lars Eidinger und Karl Markovics zu sehen. Der Filmdienst bezeichnet den Film als „sehenswert“ und als eine Feier weiblicher Autonomie mit „liebevoller Ironie“. Der Tagesspiegel spricht dagegen von „geschmackvollen Geschmacklosigkeiten“. Bei Ottinger ist das allerdings eher ein Kompliment.
„Die Blutgräfin“, Regie: Ulrike Ottinger, ist seit dem 29. Oktober im Kino, hat eine Laufzeit von 120 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben (Trailer).

Eine 17-Jährige will ins Kloster, und ihre Familie gerät darüber in Aufruhr. „Glaube“ von Alauda Ruiz de Azúa ergreift laut filmdienst keine Partei und lobt Blanca Soroa in der Hauptrolle. Gerade weil der Film nicht urteilt, bleibt die Frage: Was macht es mit einer Familie, wenn eine Tochter einen Weg wählt, den niemand versteht?
Glaube (Los Domingos), Regie: Alauda Ruiz de Azúa, mit Blanca Soroa, Patricia López Arnaiz, seit dem 29. Oktober im Kino, 115 Minuten, FSK 12, (Trailer).

Ab Donnerstag spielt Helen Mirren Patricia Highsmith. Anton Corbijn erzählt in „Ein Talent fürs Morden“ von der Autorin, die Tom Ripley erfunden hat. filmstarts lobt Mirrens „ansteckende Lust am Unmoralischen“.
Ein Talent fürs Morden, Regie: Anton Corbijn, mit Helen Mirren, Alden Ehrenreich, Olivia Cooke, ab dem 5. November im Kino, 106 Minuten, FSK 12, (Trailer).


Literatur: Wer darf was lesen und wer gehört dazu?

Eine Beobachtung am Rande: Wer darf eigentlich Liebesromane lesen? Denn Liebesromane gelten noch immer als weibliches Lesereservat. Männer, die offen über ihre Begeisterung für Romance, Romantasy oder „Romance for Men“ sprechen, müssen deshalb häufig erst erklären, dass sie nicht aus Versehen dort gelandet sind und auch nicht einfach nach Pornografie suchen. Amandas Ong porträtiert in ihrem Beitrag im Guardian Männer, die romantische Literatur lesen, schreiben und in Online-Foren darüber sprechen. Viele von ihnen tun das bislang anonym, aus Angst vor Spott oder falschen Zuschreibungen.

Eine ganz andere Frage, wer dazugehört, stellt diese Woche die „Zeit“. Ijoma Mangold hatte Botho Strauß gelobt, der sich um die deutsche Literatur „in Zeiten der Einwanderung“ sorgt. Volker Weidermann hält jedoch dagegen. Diese Literatur werde längst von Eingewanderten wie Terézia Mora, Saša Stanišić und Katja Petrowskaja geschrieben. Ich finde, er hat recht. Denn wer die deutsche Literatur von heute liest, merkt, dass sie gerade von den Autoren und Autorinnen lebt, um die sich Strauß sorgt.

Mockup mit ChatGPT erstellt.

Und hier noch ein Tipp für den Book Club: Marlen Haushofers „Wir töten Stella“ ist knapp 70 Jahre alt und hat nur 96 Seiten. Trotzdem reicht es für einen langen Abend, da so viel unausgesprochen bleibt. Eine Frau erzählt, wie in ihrer bürgerlichen Familie ein junges Mädchen zugrunde geht und alle tatenlos zusehen. Maja Goertz sieht in der Erzählung neben Tove Ditlevsen und Gabriele Reuter eine frühe, sehr genaue Beschreibung patriarchaler Strukturen. Fragen für die Runde gibt es genug: Wer schweigt hier aus Bequemlichkeit, wer aus Angst? Und wo erkennen wir uns in der Erzählerin wieder, auch wenn wir das nicht wollen?
Marlen Haushofer, „Wir töten Stella“, Ausgabe Claassen Verlag. Taschenbuch (2026), 96 Seiten, 18 Euro.


Debatten & Diskurse: Woran erkennen wir noch, dass ein Mensch geschrieben hat?

Im letzten kultur*letter habe ich erzählt, dass ich gerne mit KI arbeite und weshalb mich gerade deshalb die Meinung von Timnit Gebru interessiert. Inzwischen ist die Frage in der Literatur angekommen – mit einem konkreten Fall. Dem haitianischen Autor Thélyson Orélien wird vorgeworfen, seinen Roman „C’était ça ou mourir“ mit KI geschrieben zu haben. Das berichtete u. a. der Deutschlandfunk letzte Woche. Sein kanadischer Verlag Boréal hat alle Arbeitsfassungen des Romans von einer externen Stelle untersuchen lassen und dabei Spuren von KI gefunden. Deshalb hat er die Zusammenarbeit beendet. Orélien selbst weist die Vorwürfe zurück. Belege, die ihn entlasten könnten, er dem Verlag zufolge aber nicht vorgelegt. Weitere Informationen wollte er nicht geben. Heute kam dann die Nachricht, dass Orélien von der Liste der Finalisten des Prix Renaudot genommen wird. Der Prix Renaudot ist einer der renommiertesten französischen Literaturpreise.

Die Feuilletons sind sich uneinig darüber, was daraus folgt. Zelda Biller stellt in der NZZ die Frage, ob es sich dabei noch um Pragmatismus handelt oder bereits um Kapitulation. Tilman Spreckelsen sieht in der FAZ ein „Rückzugsgefecht in einem womöglich schon verlorenen Krieg“. Der italienische Schriftsteller Paolo Giordano berichtet hingegen in der „Welt“, dass er seine Manuskriptfassungen inzwischen datiert, um nachweisen zu können, dass er sie selbst verfasst hat. Er denkt also sogar über Handschrift als Echtheitsbeweis nach. Das mache ich übrigens seit Neuestem auch – rückwirkend für eine Buchreihe, die ich 2019 „selbst“ geschrieben habe und gerade überarbeite.

Meine Frage dazu: Ist es noch zeitgemäß, einen Autor oder eine Autorin abzustrafen, weil er oder sie KI verwendet hat? Allein wegen einer KI-Erkennungsanalyse einen Autor oder eine Autorin zu „bestrafen“, ist kaum zeitgemäß. Solche Detektoren messen keine Wahrheit, sondern statistische Wahrscheinlichkeiten. Sie können weder zuverlässig beweisen, dass ein Text von der KI stammt, noch dass jemand bewusst getäuscht hat.

KI-Texterkennung arbeitet mit Mustern wie Satzbau, Wortwahl, Wiederholungen und der „Glätte“ der Formulierung. Aber genau diese Muster treten auch bei vielen Menschen auf, etwa bei Nicht-Muttersprachlern, Menschen mit Schreibhilfe, in stark formalisierten Textsorten oder schlicht bei einer sauberen, redaktionell geglätteten Sprache.

In Oréliens Fall ging es allerdings um mehr als nur einen Detektor: Der Verlag hat die Arbeitsfassungen prüfen lassen, und Orélien hat keine weiteren Unterlagen vorgelegt. Wer seine Unterlagen nicht zur Verfügung stellt oder nicht einmal minimale Nachweise erbringen kann, macht es sich und anderen schwer. Das finde ich auch schwierig. Transparenz ist hier das oberste Gebot.

Aber statt Autor:innen zu „bestrafen“, gibt es sinnvollere Wege. Man sollte nicht nur das fertige Manuskript beurteilen, sondern auch Entwürfe, Notizen, Recherche, Quellenarbeit und Revisionen einbeziehen. Gespräch statt Anklage: Wie ist der Text entstanden? Welche Quellen wurden verwendet? Was ist eigene Leistung? KI-Einsatz muss transparent gekennzeichnet werden. So viele verwenden KI und versuchen, dies zu vertuschen. Der Fokus sollte auf Qualität und Verantwortung liegen: Als Leserin möchte ich mit einem Buch emotionale Resonanz, die Tiefe der Charaktere und eine fesselnde Geschichte erleben. Ob sich unsere Bewertung ändert, wenn KI im Spiel ist, hängt stark davon ab, wie sie eingesetzt wird und welche Erwartungen wir an Literatur haben. Manchmal kann ein Buch durch den Einsatz von KI tatsächlich auch besser werden.
Die eigentliche Frage lautet also nicht: „Hat jemand KI benutzt?“, sondern: „Wer trägt die Verantwortung für den Text?“ Ein Autor oder eine Autorin kann KI als Werkzeug nutzen, ohne die eigene Urheberschaft preiszugeben, solange er oder sie den Text prüft, korrigiert und verantwortet und die eigene Stimme sichtbar bleibt.

……………………..

Das war es für diese Ausgabe. Wir sehen, hören und lesen uns nächste Woche wieder. Bis dahin wünsche ich Euch viel Freude im Museum, im Kino, mit Büchern und im Gespräch mit anderen. Bleibt neugierig und bleibt zugewandt!


KI-Transparenz-Hinweis.

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