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Kultur, Gesellschaft, Gedanken.

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Modefotografie

Mathilde Agius porträtiert die »Die Klasse von 2017«

3. Mai 2017
CULTURE & PEOPLE

Mathilde Agius fotografierte für das deutsche »Interview«-Magazin eine Modestrecke mit den derzeit wichtigsten Newcomer des deutschsprachigen Film und Theater.…

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Das Städel Museum in Frankfurt ist für seine 700 J Das Städel Museum in Frankfurt ist für seine 700 Jahre alte Sammlung bekannt. Genau diese kunsthistorische Bedeutung wird nun zum Ausgangsmaterial des dänisch-norwegischen Künstlerduos Elmgreen & Dragset. Sie verwandeln das gesamte Museum in ein raffiniertes Wechselspiel aus Realität, Illusion und subtilen Störungen. Ihre Skulpturen und Installationen sind nicht auf einen speziellen Ausstellungsraum beschränkt, sondern tauchen mitten unter den Alten Meistern, der modernen und zeitgenössischen Kunst und sogar bis ins Liebieghaus auf.

Der Titel „Stillleben mit Gemüse” bezieht sich auf ein Gemälde von Cornelis de Heem aus der Städel-Sammlung. Wer hier jedoch eine sanfte Hommage an die Stilllebenmalerei erwartet, wird angenehm überrascht sein: Elmgreen & Dragset schaffen Situationen, die wie alltägliche Szenen aus unserem Leben wirken – ein Restaurant, ein vergessener Gegenstand, ein toter Vogel, ein Moment, der eher an einen Filmdreh als an einen Museumsbesuch erinnert. Dabei bringen sie das Museum selbst in Bewegung. Was ist ein Kunstwerk, was ist eine Requisite, was ist gesellschaftliche Beobachtung?

Elmgreen & Dragset zeigen uns, dass auch ein Museum kein neutraler Raum ist, sondern eine Bühne, auf der wir erfahren, was als wertvoll gilt und wer sich dort frei bewegen darf.

Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse
20. Mai 2026 bis 17. Januar 2027
Städel Museum, Frankfurt am Main
Die 13 Hektar große Raketenstation Hombroich ist e Die 13 Hektar große Raketenstation Hombroich ist ein ehemaliges NATO-Gelände nordwestlich von Neuss in Nordrhein-Westfalen, das in den Erftwiesen liegt.

Von 1967 bis 1990 stand hier eine Raketenstellung der belgischen Luftwaffe, die im Auftrag der Amerikaner betrieben wurde. Sie war Teil des kontinentalen NATO-Luftverteidigungsgürtels vom Nordkap bis zur Türkei.

Heute gehen hier Menschen wie ich spazieren. Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Komponist:innen und Wissenschaftler:innen leben und arbeiten hier. 

Die Raketenstation Hombroich ist ein Ort der Verwandlung. Sie erzählt davon, wie aus einem Ort der Abschreckung ein Ort der Begegnung wurde.

Übrigens: Das nette Café Biemel gleich am Eingang eignet sich perfekt für eine Einkehr. Es lohnt sich!
Hier ist er wieder: das wöchentliche Update für Ku Hier ist er wieder: das wöchentliche Update für Kunst und Kultur – der kultur*letter #28.
Es ging letzte Woche überall wieder etwas „hitziger“ zu, daher wird es in dieser Ausgabe auch politischer. Zu viel prasselt gerade gleichzeitig auf uns ein.

Anlässlich meines eigenen Geburtstags habe ich mir diese Woche im kultur*letter die Frage gestellt, warum wir so etwas wie „unsern Geburtstag“ eigentlich feiern. Also, ich finde das toll. Aber, es kommt uns alles so selbstverständlich vor. Ist es das auch? Antworten gibt eshier im Link.

Und natürlich gibt es auch diese Woche wieder kultur*tipps für Ausstellungen, Kino und Bücher. In der Rubrik „Diskurs & Diskussionen” habe ich mich mit dem Thema „Wasser ist unser Lebenselixier” beschäftigt. Mehr dazu gibt es unter https://circus-magazine.de/kulturletter-28/. Schaut gerne mal rein!
Wuppertal an einem Tag – im Tal, auf den Gleisen, Wuppertal an einem Tag – im Tal, auf den Gleisen, in den Bildern.
Ich fahre zum ersten Mal mit der Schwebebahn durch das „deutsche Manchester“, besuche die Carl-Grossberg-Ausstellung im Von-der-Heydt-Museum und nehme an einer wunderbaren Führung teil. Anschließend mache ich noch einen Abstecher zum Engels-Haus und der Oper, wo das Tanztheater Wuppertal mit Pina Bausch Weltgeschichte geschrieben hat. 
Ein gelungener Sonntagsausflug!
Diese Woche habe ich für dich weniger Termine kura Diese Woche habe ich für dich weniger Termine kuratiert als sonst, dafür aber mehr Diskussionsstoff. Passend zum Wochenende, passend zu dir. 

Zwischen Absicherung und Ermüdung, zwischen Sprachlosigkeit und Ohnmacht bewegt sich die deutsche Gesellschaft derzeit. Nicht die lautesten Streitpunkte sind das eigentliche Thema. Es geht um die Frage, wie viel innere Belastbarkeit eine Gesellschaft noch hat.

Viele Themen rund um das, was uns gesellschaftlich gerade bewegt, dazu wie sonst auch Kuturtipps für Ausstellung, Kino, Literatur. Schaut doch mal rein: 
circus-magazine.de/kulturletter-27/
David Hockney ist tot. Er ist im Alter von 88 Jahr David Hockney ist tot. Er ist im Alter von 88 Jahren friedlich in London gestorben – kurz vor seinem 89. Geburtstag.
Ich saß im Café und war noch ganz von den Eindrücken der Uecker-Ausstellung erfüllt, als mich die Nachricht erreichte. Zwei Künstler, ein Nachmittag. Uecker, der aus dem Schmerz heraus arbeitete. Hockney, der zeitlebens aus Freude, aus Licht und Zuneigung zur Welt arbeitete.

Was hinterlässt er uns? Kein Manifest, keine Schule, keine Bewegung. Sondern den Beweis, dass man ein Leben lang aus Freude heraus arbeiten kann, ohne seicht zu werden. R.I.P. 🖤

„Der Ursprung aller Kunst, der Ursprung aller Kreativität, ist Liebe.“ – David Hockney

Meinen Nachruf – eine imaginäre Retrospektive durch sein Werk – findest du jetzt auf Circus Magazine. Link in Bio. 🔗

#DavidHockney #lovelife
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Ich habe mir heute die St. Matthäus Kirche und St Ich habe mir heute die  St. Matthäus Kirche und St. Hildegardis in Düsseldorf-Garath angeschaut – ein ikonisches Ensemble des Architekten Gottfried Böhm. 

Die katholische Pfarrkirche St. Matthäus wurde 1968–1970 nach Plänen von Gottfried Böhm im damals neu entstandenen Stadtteil Garath errichtet. Zusammen mit der Hildegardiskapelle und dem Altenzentrum St. Hildegard bildet sie ein denkmalgeschütztes städtebauliches Ensemble, das heute unter Architekturstudenten als regelrechter Pilgerort gilt. Die Adresse: René-Schickele-Str. 6, 40595 Düsseldorf.

Böhm war kein Architekt im klassischen Sinne – er war ein Skulpteur, der in Beton dachte. Das Erdgeschoss von St. Matthäus ist aus Backstein, das Obergeschoss aus Sichtbeton. Die Formensprache zitiert spielerisch mittelalterliche Burgelemente: Das Altenzentrum umschließt Kirche und Kapelle wie eine Burgmauer. Das charakteristische Innenraumbild, das du auf dem Screenshot siehst – die tief rotgefärbten Bodenflächen, der in die Höhe gestaffelte Sichtbeton, die hängenden Industrieleuchten – ist genau diese radikale Verschachtelung, die Böhm zum Markenzeichen machte.

Die Hildegardiskapelle gilt als Miniaturversion von Böhms berühmtem „Betongebirge” in Neviges (Wallfahrtskirche Maria, Königin des Friedens, 1972). Sie ist an das Altenzentrum angebunden und steht an der Ricarda-Huch-Straße 3. Seit 1999 steht das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz.
Leider kann man die Kapelle zur Zeit nicht mehr besichtigen, da das Gebäude mit dem Zugang zur Kapelle an die Stadt Düsseldorf als Flüchtlingsunterkunft vermietet wurde.
Es ist Freitag, und wie jede Woche habe ich wieder Es ist Freitag, und wie jede Woche habe ich wieder das Beste den Bereichen Ausstellungen, Theater, Kino, Literatur und jede Menge kulturelle Debatten für dich kuratiert und zusammengestellt. Passend zum Wochenende, passend zu dir.

Diese Woche habe ich ein Muster für mich entdeckt, das ich schon seit einiger Zeit beobachte, aber erst jetzt klar benennen kann. Die Kultur festivalisiert sich. Ob Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart oder Berlin – überall gibt es Formate, die nach außen drängen, Räume bespielen und Massen einladen. Das klingt nach Öffnung. Wahrscheinlich ist dem auch so. Gleichzeitig frage ich mich auch, was dabei auf der Strecke bleibt: die Stille, das langsame Sehen, Erfahrungen, die sich nicht als Event verkaufen lassen.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Spannung dieser Woche: Kultur als öffentliches Spektakel oder als vertiefter Erfahrungsraum? Das eine schließt das andere nicht aus, aaber es ist kein Zufall, dass beide Aspekte gerade gleichzeitig so sichtbar werden. In einer Zeit, in der Sichtbarkeit zur Überlebensstrategie geworden ist – auch für Kulturinstitutionen –, hat das Laute einen strukturellen Vorteil. Und das sollten wir nicht einfach durchwinken. Meine Gedanken dazu habe ich in einem weiteren Artikel vertieft: Slow Journalismus oder Slow Writing als Gegenentwurf zur digitalen Lärm-Ökonomie.

Den ganzen Artikel findet ihr unter dem Link in Bio.
Es ist wieder Freitag und Zeit für den neuesten ku Es ist wieder Freitag und Zeit für den neuesten kultur*letter. Diese Woche mit einer besonderen Frage: Wie entsteht eigentlich Wissen? Die Frage habe ich hier auf Instagram aufgeschnappt und natürlich auch gleich eine passende Antwort dazu bekommen.
Der Anfang von Wissen ist das staunen. So haben es zu mindestens schon mal die Griechen festgehalten und nannten es „Thaumazein“.

Die Frage, die sich dann für mich daran anknüpfte war: Was passiert, wenn wir dieses Staunen, verhindern? Wenn es keine Räume mehr dafür gibt und auch keine neuen mehr entstehen können? Wo wird dann gedacht und wie entsteht dann Wissen? Vor allem, welche Art von Wissen ist es dann noch?

Im neuen kultur:letter #19 habe ich all das zusammengedacht – Ausstellungen, Theater, Kino und eine Literaturdebatte, die zeigt: Wer die Räume des Staunens kontrolliert, kontrolliert, wer fragen darf.

https://circus-magazine.de/kulturletter-19/
Oder auf https://ruthjanessafunk.substack.com/p/kulturletter-19
Trouvailles sind „Fundstücke“, die ich auf Circus Trouvailles sind „Fundstücke“, die ich auf Circus Magazine 🎪 sammle. Mein heutiges Trouvaille-Fundstück ist ein Tag mit einem Satz. Vier Wörter auf Englisch, ausgerufen vom International Council of Museums zum Internationalen Museumstag 2026: „Museums Uniting a Divided World.“

Heute, am 17. Mai, öffnen in Deutschland tausende Museen ihre Türen — viele kostenlos, viele mit Sonderprogramm.
Seit 2020 orientiert sich der Internationale Museumstag an den UN-Nachhaltigkeitszielen. Das Motto 2026 ist explizit mit drei SDGs verknüpft: SDG 10 (Weniger Ungleichheiten), SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) und SDG 17 (Partnerschaften). Das Museum wird also nicht als Ort des Bewahrens gedacht, sondern als aktiver gesellschaftlicher Akteur — ein Ort, der Haltung zeigt und Brücken baut: zwischen Generationen, Kulturen, politischen Realitäten.

Was leisten also Institutionen des kulturellen Gedächtnisses in Zeiten, in denen das kollektive Gedächtnis selbst umkämpft ist?
Das Fundstück, das sich für mich herauskristallisiert: Das Museum war lange ein Tresor — Objekte rein, Staub drauf, Ehrfurcht bitte. Jetzt soll es ein Forum sein, manchmal ein Schiedsrichter, und neuerdings auch noch eine Gegen-Institution, die aktiv gesellschaftliche Ungerechtigkeit bekämpft. 

Was bedeutet es also, heute ein Museum zu betreten? Vielleicht mehr, als wir denken, wenn wir einfach nur „entdecken“ wollen.

#internationalermuseumstag #museumstag2026 #icom80 #kulturjournalismus #circusmagazine
Was wäre unsere Kultur ohne Theater? Der #Welttagd Was wäre unsere Kultur ohne Theater? Der #WelttagdesTheater hat sich zum Ziel gesetzt, uns den Wert des Theaters in all seinen Formen bewusst zu machen und das Theaterspiel auf der ganzen Welt zu fördern. Nach zwei Jahren Abstinenz war auch ich mit Familie am 4. Februar dieses Jahres das erste Mal wieder im Theater.  Es war herrlich! 

Ein Theater ist ein Ort, an dem eine Geschichte für uns erzählt werden. Es sind szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren und dem Publikum.
Theater ist live! Einem Schauspieler dabei zuzusehen, wie er jetzt und hier sein Bestens gibt. Zu wissen, dass jederzeit etwas völlig Unerwartetes passieren kann. Und als Zuschauer werde ich Teil des Geschehens. Das macht Theater so wunderbar authentisch.
Also lasst uns wieder mehr ins Theater gehen. Für Berlin findet Ihr hierzu Tipps in unserem Veranstaltungskalender (link in bio)

#theatre #theatreworks #worlddayoftheatre | Titelfoto mit Dank an @StefanoStacchini @Unsplash (.com)
Kunst im Wald #artinforest 🌳🌲🎨 Kunst im Wald #artinforest 🌳🌲🎨
colorful fall at Machnower See.#goldenfall #sunday colorful fall at Machnower See.#goldenfall #sundaywalk
Spziergang durch den Tiergarten 🤩 Tierisch gut! #s Spziergang durch den Tiergarten 🤩 Tierisch gut!
#samstagsrunde #kunstimpark
This is not Amerika!🎼 Ein Kunst-Besuch in Brandenb This is not Amerika!🎼 Ein Kunst-Besuch in Brandenburgs Klein-Amerika - ins Dorf Philadelphia. Das Dörfchen mit seinen 244 Einwohnern teilt mit der großen amerikanischen Stadt nur den Namen. Dafür gibt es aber eine schöne Geschichte zur seiner Entstehung:

Gegründet wurde dieser Ort von Friedrich dem Großen im Jahr 1772 für Untertanen, die eigentlich nach Amerika auswandern wollten, aber nicht durften. 166 Familien fanden so in der Mark Brandenburg eine neue Heimat und gründeten neun Kolonien. Eine davon war Philadelphia, die am Gut Stutgarten angesiedelt wurde. Als wollte König Friedrich ihren Traum von der Reise nach Amerika nicht ganz zerstören. Wenige Kilometer von Philadelphia entfernt liegt, ebenfalls klein und unscheinbar, Neu-Boston, dass eine ähnliche Geschichte hat. 
#kunstausstellung #deutschegeschichte
Geheimtipps Kunst: Die Künstlerin Isabell Flohr st Geheimtipps Kunst: Die Künstlerin Isabell Flohr stellt ihre wunderbaren Malereien im EAT91, in der Potsdamerstr. aus. Neben Kulinarischem gibt’s also noch was fürs Auge, sprich für alle wichtigen Sinne. Mehr von und zur Künstlerin gibt es auf ihrer website: art-flohr.com
#artflohr #eat91 #berlinartweek2019 #berlinartweek
WANGSHUI at JULIA STOSCHEK COLLECTION BERLIN. Eröf WANGSHUI at JULIA STOSCHEK COLLECTION BERLIN. Eröffnung morgen. @juliastoschekcollection #wangshui
„Durch Mauern gehen“. Große Eröffnung der Ausstell „Durch Mauern gehen“. Große Eröffnung der Ausstellung heute Abend @gropiusbau. Wir durften heute Vormittag schon mal einen schnellen Blick auf die Ausstellung werfen. Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer untersucht die Gruppenausstellung auf Teilung und Spaltung basierende Machtstrukturen und richtet den Blick auf die damit verknüpften Erfahrungen und Auswirkungen auf individueller und kollektiver Ebene. Viel Vergnügen! 
#durchdiemauerngehen #berlinerfestspiele #gropiusbau #berlinartweek2019
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